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Umbau eines n-Wagen zum Wittenberger Steuerwagen


22.01.13 21:15

Wittenberger Steuerwagen auf Basis eines n-Wagens von Roco

Nach meiner saarländischen City-Bahn und meiner Schwarzwaldbahn-Garnitur wollte ich gerne einen weiteren meiner Lieblingszüge originalgetreu nachbilden. Es handelt sich dabei um einen Zug n-Wagen (Ex-Silberlinge) gezogen beziehungsweise geschoben von einer Diesellok der Baureihe 218, der im Jahr 2010 zwischen Neustadt (Weinstr.) Hbf und Karlsruhe Hbf als RE im Einsatz war, während die üblicherweise auf der Strecke eingesetzten Triebwagen ausgefallen waren. Das eigentliche „Problem“ bei der Zugszusammenstellung im Modell stellte der Steuerwagen dar: Ein Wittenberger Steuerwagen auf n-Wagen-Basis. Obwohl das Vorbild in etlichen Varianten vielfach im Einsatz ist, sieht es im Modellbereich schwach aus. Während n-Steuerwagen mit dem sogenannten Karlsruher Kopf von nahezu jedem größeren und einigen kleineren Herstellern angeboten werden und auch an den noch älteren „Hasenkästen“ kein Mangel besteht, ist keine Variante mit Wittenberger Kopf als Modell erhältlich. Glücklicherweise hat Roco alle Wagen im Angebot, die für einen Umbau als Spender erforderlich sind: Einen Wittenberger Steuerwagen auf y-Wagen-Basis und einen n-Wagen 2. Klasse. Der Umbau ist aber durchaus aufwändig und schon allein aufgrund der zwei benötigten Spenderwagen nicht gerade billig.

Nach fachkundiger Beratung durch Manuel Gründler und Vorbildstudien habe ich mich entschieden, die Variante mit großem Mehrzweckabteil nachzubilden. Dieser Wagen verfügt im Mittelteil über fünf Fenster und im Bereich des Mehrzweckabteils über zwei große Fenster sowie zusätzlich große Blechflächen.

Demontierte Spenderwagen

Der Umbau beginnt, wie sollte es anders sein, mit dem Auseinandernehmen der beiden Spenderwagen. Dabei fällt auf, dass die beiden Wagen sehr ähnlich konstruiert sind, was für den Umbau natürlich nur von Vorteil sein kann. So sind beispielsweise die Drehgestelle beider Wagen austauschbar. Auch eine Stromabnahme ist im n-Wagen bereits vorhanden, obwohl dieser im Auslieferungszustand über keine elektrischen Funktionen verfügt. Das wird es aber sehr erleichtern, später den Strom für den Steuerwagen von allen Achsen abzunehmen.

Demontage des Führerstandes

Etwas problematisch gestaltet sich die Demontage des Führerstandes des y-Wagens. Zunächst einmal sollte man die Trittbleche über den Puffern entfernen, bevor man das Gehäuse vom Wagen abnimmt. Die Inneneinrichtung (blau) ist rechts und links in den Glaseinsätzen eingeklipst, diese lassen sich aber so nah am Wagenende natürlich nur schwer spreizen. Hier ist der Einsatz von Zahnstochern und etwas sanfter Gewalt gefragt. Einige Kleinteile wie das obere Spitzenlicht sind auch geklebt, was den Rückbau noch weiter erschwert. Immerhin handelt es sich bei den meisten Teilen um sehr zähen Kunststoff, wie wir auch weiter unten noch sehen werden. Nur die Glaseinsätze sind spröde.

Der abgetrennte Steuerkopf

Nach der Demontage der Wagen kann es auch schon ans Zersägen gehen. Hier kommt eine herkömmliche Laubsäge zum Einsatz. Das obige Bild zeigt einen testweisen Zusammenbau des abgetrennten Steuerkopfs auf dem zugehörigen Stück des Fahrgestells, darunter ein n-Wagen-Drehgestell.

Gefügtes Fahrgestell

Hat man beide Wagenkästen und Fahrgestelle erst einmal zersägt, hat man keinerlei Referenz mehr für die Gesamtlänge des Wagens. Um diese wieder zu schaffen, werden zuerst die Fahrgestellteile wieder zusammengefügt. Da die Spenderwagen wie erwähnt sehr ähnlich konstruiert sind, stimmen auch die Innenmaße überein und das Fügen gestaltet sich erfreulich einfach. Die Fügestelle habe ich mit Polystyrolstreifen von Evergreen ausgesteift und mit Methylethylketon (Lösungsmittel aus der Apotheke) verschweißt.

Bearbeitung des Wagenkastens mit dem Skalpell

Den mit ausreichenden Materialzugaben zerlegten Wagenkasten des Bn-Wagens habe ich mit Skalpell und Feile weiter bearbeitet. Dabei zeigt sich die oben bereits angesprochene Zähigkeit des von Roco verwendeten Kunststoffs: Die Späne reißen nicht ab sondern bilden schmucke Formen aus.

Bau des Mehrzweckabteils

Das Runde muss an das Eckige: Das abgetrennte Endabteil des Bn-Wagens soll zum Mehrzweckabteil des Wittenberger Steuerwagens werden. Auf dem Papier sind die Maße für die Fensterabstände berechnet.

Stellprobe des Wagenkastens

Stellprobe auf dem bereits verschweißten Fahrgestell: Die Teile des Wagenkastens sind an einander angepasst und wurden anschließend fluchtend verklebt und die Schnittstellen mit starken Polystyrol-Profilen ausgesteift. Das ehemals sechsfenstrige Mittelabteil wurde um ein Fenster gekürzt, das Endabteil wurde als Mehrzweckabteil an den Steuerkopf angepasst. Die verbleibende Lücke zwischen Mehrzweckabteil und vorderem Einstiegsraum wird mit übriggebliebenem Kartoffelsalat gefüllt.

Wie man sieht, müssen noch die Einstiege auf Fahrgestellseite verlegt werden. Diese mit der Laubsäge herauszutrennen und umgekehrt wieder einzubauen hat ganz unerwartet gut funktioniert. Weiterhin erkennbar ist, dass der obere weiße Zierstreifen am Steuerkopf höher liegt als am restlichen Wagenkasten. Das muss beim Lackieren in Ordnung gebracht werden.

Umlackierte Inneneinrichtung

Parallel zum Wagengehäuse habe ich auch die Inneneinrichtung angepasst. Auch hier musste natürlich das Mittelabteil gekürzt werden. Die ursprünglich einfarbig roten Sitze habe ich vierfarbig gestaltet.

Im Hintergrund der Wagenkasten, jetzt in einem Stück ohne Lücke.

Stempel für das Sitzmuster

Was fehlt jetzt noch bei der farblichen Gestaltung der Sitze? Wer dieses selbstgebaute Hilfsmittel sieht, könnte schon darauf kommen:

Gemusterte Sitze

Die Punkte auf den Sitzbezügen natürlich! Zugegeben, davon wird man bei Zusammengebautem Wagen praktisch nichts sehen, vor allem, weil ich vorerst keine Innenbeleuchtung vorgesehen habe. Aber die Stempelplatte (viermal so groß wie der oben abgebildete Ausschnitt) fertigen zu lassen, hat nur wenige Euro gekostet und das Stempeln an sich war auch kein großer Aufwand, also habe ich mich entschieden, es einfach mal auszuprobieren.

Wagenkasten mit Grundierung

Einige Wochen Später, mittlerweile sind die Fügestellen am Wagenkasten verspachtelt, verschliffen und grundiert.

Umbau der Elektronik

Anstelle der riesigen analogen Platine, die für die Lichtumschaltung durch einen Schleppschalter an einem der y-Wagen-Drehgestelle gesorgt hat, habe ich eine viel kleinere Kunststoffplatte oberhalb des Mehrzweckabteils verschraubt und einen Tams-Decoder (FD-R) darauf positioniert, der nun für den Lichtwechsel zuständig ist. Die Zugzielanzeige wird auch über den Decoder mit Gleichstrom versorgt, ist aber nicht abschaltbar.

Außerdem zu sehen ist das große Mehrzweckabteil mit den längs angeordneten Klappsitzen. Die Anordnung entspricht hier nicht ganz dem Vorbild, im Original sind auf jeder Seite dreimal zwei Klappsitze mit dazwischenliegenden Haltestangen angeordnet. Hier habe ich einfach die Klappsitze des alten Spender-Steuerwagens nur leicht modifiziert eingebaut. Da hier nichts geklebt ist, lässt sich das alles auch noch mal verbessern, wenn der gesamte Zug mit Innenbeleuchtung und Fahrgästen bestückt wird.

Vor dem Beschriften

Ein paar Tage später ist die Lackierung weitgehend fertig, es müssen noch ein paar Fensterrahmen grau abgesetzt werden und die Beschriftung muss ergänzt werden. Danach kann der Wiedereinbau von Fenstern und Zurüstteilen beginnen.

Steuerwagen mit Wittenberger Kopf

Und schon nach etwa vier Monaten ist der umgebaute Wittenberger Steuerwagen auf Basis eines n-Wagens einsatzbereit. Im Bereich des vorderen Einstiegsraumes mussten Wagenkasten und Fahrgestell mit einer Schraube verbunden werden: Durch den Umbau sind die seitlichen Rastnasen fast auf der gesamten Fahrzeuglänge weggefallen und durch das zusammengestückelte Fahrgestell war der Wagenboden in diesem Bereich etwas labil und hing ungefähr einen Millimeter durch. Durch die Schraubenverbindung konnte das Problem behoben werden und der Wagen ist jetzt so stabil wie jeder andere.

Noch fehlen ein paar Zurüstteile im Fahrgestellbereich und eine silberne Trittstufe ist bei den Umbauarbeiten abhandengekommen und muss noch nachgebaut werden, doch schon jetzt gibt der Wagen sein endgültiges Erscheinungsbild ab und ist voll im Einsatz.

Der übrige Zug besteht aus drei Rivarossi-Wagen, die eventuell noch durch Roco-Wagen ersetzt werden. Angetrieben wird der gesamte Zug durch eine BR 218 von ESU. Ein paar Impressionen gibt’s auch in dem schon einige Tage alten Youtube-Video zum Zug:



UPDATE 01.03.2013

Inzwischen habe ich die Fehlende Trittstufe nachgebaut. Die Drehgestelle wurden mit Trittstufen, Sandkästen und einem Indusi-Magneten ausgestattet.

Ersetzte Trittstufe


Aufgerüstetes Drehgestell

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Kommentare zu diesem Artikel

[1] Tobias Foltin schrieb am 22.01.13 23:16 Uhr

Schöne Anlage und schöne vorbildgerechte n-Wagen Garnitur. Klasse die Idee mit dem n-Wagen(Wittenberger-Kopf). Finde ich echt kreativ und gut!

[2] Benjamin schrieb am 25.01.13 21:40 Uhr

Danke, Tobias! Ich freue mich auch immer, Um- und Eigenbauten von anderen Modellbauern zu sehen, zum Wittenberger Kopf in H0 habe ich aber so gut wie nichts gefunden.

[3] Manu schrieb am 08.02.13 01:09 Uhr

Schön geworden ist er, der Witti! Eigentlich merkwürdig, daß noch niemand diese Marktlücke entdeckt hat (oder entdecken wollte?). Nur eins muß man bemerken: Die Lok hängt falschrum am Zug. Auf der personalfreundlichen Modellbahn würde ich den Lokomotivateur auf den ruhigeren Führerstand sitzen lassen. Dort hat er dann auch den Absperrhahn der Sifa, was ihm bei jeder Wende die Arbeit vereinfacht. (Entschuldigung, es fiel mir gerade so ein... :-) Trotzdem: Der Steuerwagen ist toll geworden!

[4] Benjamin schrieb am 08.02.13 10:48 Uhr

Danke, Manu :-) An so Sachen wie der falschrum hängenden Lok sieht man, dass Modellbahnern wie mir etwas die Erfahrung aus dem realen Bahnbetrieb fehlt. Ich war zwar schon mal im Maschinenraum einer V160, aber irgendwie bin ich trotzdem nicht auf die Idee gekommen, dass eine sehr asymmetrisch aufgebaute Lok für den Lokführer eine Vorzugsrichtung haben könnte. Bei den Modellbahn-Herstellern sieht es kaum besser aus: Da wird wie selbtverständlich seit Jahren immer Führerstand 1 als vorne definiert, dort die Fahrerfigur eingesetzt und die Pufferbohle zugerüstet. Und Käufer wie ich fallen dann darauf herein.

[5] Axel Behrends schrieb am 11.02.13 15:26 Uhr

Gut gemacht! Allerdings ist der Spenderwagen kein y-Wagen...

[6] Benjamin schrieb am 11.02.13 18:55 Uhr

Hm, wenn der Spenderwagen kein y-Wagen ist, was ist es denn dann? Bzw. was ist dann ein y-Wagen?

[7] the king schrieb am 14.04.13 10:31 Uhr

mhh cool ganz schön laut das Video kingi

[8] Benjamin schrieb am 14.04.13 10:38 Uhr

Die Lok ist auch wirklich richtig laut. Sie hat 2 große Lautsprecher und durchbrochene Lüftergitter, durch die der Schall ungehindert austreten kann.

[9] MoBaMax schrieb am 10.09.15 21:12 Uhr

Hallo Tobias, da ich auch Besitzer der n-Wagen von Roco bin und die Inneneinrichtung mit den alten rotbraunen Sitzen auch nicht gefällt hast du mich inspiriert, meine Sitze umzubemalen. Allerdings stellen die Blauen Quadrate auf den Sitzen der 2. Klasse ein Problen dar. Wie hast du den Stempel denn gebaut, bzw. was für Dinge hast du für den Bau verwendet. Gibt es die Möglichkeit das Ding von dir zu bekommen? LG

[10] Benjamin schrieb am 11.09.15 17:18 Uhr

Hallo Max, ich habe einfach das Muster mit schwarzen und weißen Pixeln in Paint gezeichnet und mir dann im Internet eine Stempelplatte bestellt. Die habe ich zurecht geschnitten und einfach auf ein Holz aufgeklebt, fertig. Ich will nach den guten Erfahrungen demnächst auch noch weitere Züge (Desiro, Schwarzwaldbahn, S-Bahn, ...) entsprechend aufwerten. Vg Benjamin

[11] Markus schrieb am 03.02.16 15:00 Uhr

Hallo Benjamin, klasse Umbau!!! Auch deine Idee mit dem Stempel finde ich super! Welche Pixelgröße hast du denn da gewählt? Bei meinen ersten Versuchen hat das nicht so richtig geklappt. Würdest du deine Datei und die Bestelladresse für die Stempelplatte mit mir teilen? Ich würde mich echt freuen! VG Markus

[12] Benjamin schrieb am 03.02.16 20:06 Uhr

Hallo Markus, danke für das Lob! Ich habe 20 x 40 Punkte auf eine 10 x 20 mm Stempelplatte machen lassen. Die Datei kann ich dir gern per Mail schicken. Ich habe damals einfach den erstbesten Online-Shop ausgewählt, bei dem es Stempelplatten ohne den teuren Griff zu kaufen gab. Ich habe den Stempel dann wie auf dem Bild zurechtgeschnitten, damit ich zwischen den Armlehnen stempeln kann. Dadurch ist er jetzt aber nur noch für Roco n-Wagen zu gebrauchen. Für meine anderen Züge werde ich noch mal neue Stempel basteln. Momentan bin ich an einem Desiro dran. Beste Grüße Benjamin

[13] Jens schrieb am 20.03.16 21:57 Uhr

Hallo Benjamin. Klasse Umbau, toll ausgeführt und super gemacht. Wenn der Spenderwagen nicht so teuer wäre, könnte man glatt Lust bekommen loszubauen :). Aber auch die anderen Arbeiten sind toll, deine Schranke werde ich auf jeden Fall zu kopieren versuchen. Sehr schön finde ich deine Lösung die Sitzpolster zu gestalten. Auf die Punkte habe ich mangels Lösung immer verzichtet :(. Wärst du auch so freundlich mit mir die Vorlage dafür zu teilen? Schönen Gruß Jens

[14] Benjamin schrieb am 25.03.16 16:11 Uhr

Hallo Jens, danke auch dir für das Lob! Die Spenderwagen waren schon ziemlich teuer, das stimmt. Ich baue aber nicht sehr viel in letzter Zeit, dann kann man bei seinen Projekten auch mal richtig reinhauen. :-) Die Stempel-Datei kommt per Mail. Grüße Benjamin

[15] nico schrieb am 30.06.16 10:11 Uhr

gibts die auch fertig zum kaufen?

[16] Benjamin schrieb am 30.06.16 19:00 Uhr

Nein, leider nicht.

[17] Philipp schrieb am 04.09.16 15:42 Uhr

Hallo, ein toller Umbau! Sind die Rivarossi n-Wagen bei dir noch im Einsatz? Hätte Interesse daran :-)

[18] Benjamin schrieb am 11.09.16 21:06 Uhr

Hallo Philipp, danke für das Lob. Bzgl. der Rivarossi-Wagen kannst du mir bitte mal über das Kontaktformular schreiben.

[19] Ronny Kretzschmar schrieb am 05.01.17 23:12 Uhr

Hallo Tobias, dieser Umbau ist ja echt eine Wucht. Ich selber besitze nur 2 Mintlinge und den Steuerwagen mit dem Karlsruher Kopf. Diese sind übrigens die exat 1:87 Modelle der Firma Lima. Jedenfalls gefallen Sie mir und da ist es mir auch egal, was darüber geschrieben wird. Du schreibst etwas von Y- Wagen. Das sind doch Reisezugwagen der ex DDR Reichsbahn gewesen, bzw auch der ehemaligen Ostblock Staatsbahnen. Diese kenne ich ja noch aus meiner Kindheit und habe auch noch die klemmenden und schwergängigen Türen an Fahrzeugenden in Erinnerung. Für was hast Du die oder den Y- Wagen benötigt? Grüße aus Dresden Ronny

[20] Benjamin schrieb am 16.01.17 19:35 Uhr

Hallo Ronny, die Lima-Wagen sind alles andere als schlecht, aber ich finde, dass es komisch aussieht, wenn man sie mit Roco-Wagen gemischt in einem Zug einsetzt. Den ex-DDR-Wagen (y-Wagen) gibt es von Roco zu kaufen mit dem passenden Wittenberger Führerstand, den ich an meinem n-Wagen verwenden wollte. Daher habe ich den Führerstand vom y-Wagen abgesägt und an den n-Wagen angebaut. Grüße nach dem Osten Benjamin

[21] Ronny Kretzschmar schrieb am 12.02.17 21:40 Uhr

Hallo Benjamin, danke für die Antwort. Ich selber nehme auch nur die Wagen eines Herstellers, wenn es eine komplette Garnitur sein soll. Eben wegen dieser optischen Unterschiede. Ich bin zwar auch kein Nietenzähler, doch es sollte dann optisch mit einander harmonieren. 40 Euro für den 2. Klasse und den Steuerwagen brachten mich eben zu Lima. In der Bucht habe ich dann für 25 Euro den 1./2. Klasse Wagen geholt. Mir persönlich reicht das aus und ich habe das erreicht was ich wollte. Wendezuggarnituren aus Ost und West. Grüße aus Dresden

[22] Marco Nungesser schrieb am 19.02.17 18:35 Uhr

Hallo, sehr schöner Umbau. Ich bin gerade aus den gleichen Gründen an was ganz ähnlichem dran. Mein Steuerwagenkopf kommt allerdings von Shapeways. Ich hab noch das ein oder andere Problemchen. Welche Spachtelmasse benutzt du und welcher Farbton ist das weiß? Rot und Grau hab ich aus meinem Revell Repertior. Gruß aus Kandel (wo die 218 mit n-Wagen unterwegs war) :)

[23] Benjamin schrieb am 20.02.17 12:36 Uhr

Hallo Marco, als Spachtelmasse verwende ich Revell Plasto und Tamiya Putty fertig aus der Tube. Man kann es auch mit Verdünnung flüssiger machen und dann mit dem Pinsel auftragen. Direkt aus der Tube finde ich den Tamiya besser, aber verdünnt macht es eigentlich keinen Unterschied. Revell ist sicher einfacher zu bekommen. Das Weiß ist Revell 371 (hellgrau seidenmatt). Ist das dein erster Umbau mit shapeways-Teilen? Ich würde mich auch über Bilder von deinem Umbau freuen! Grüße Benjamin

[24] Marco Nungesser schrieb am 20.02.17 17:48 Uhr

Hallo Benjamin, Vielen Dank für die Tipps Ja, das ist meiner erster Umbau mit shpeways-Teilen. Hatte bisher immer nur schon bestehende Modelle mit diversen Komponenten aus der Elektronikkiste und Spenderfahrzeugen umgebaut z.B. 215->210.4 . Ein paar Bilder mit angetapetem Kopf hätte ich aktuell im Angebot (das Dach passt noch nicht zum n-Wagen, deshalb auch die Frage). Wie kann ich dir die Bilder zugänglich machen? Über ne Dropbox? Gruß Marco

[25] Danny schrieb am 02.11.17 00:05 Uhr

Hallo Benjamin, der Umbau ist dir wirklich gelungen! Ich wollte fragen woher du das Verkehrsrot bzw. die passenden Farben hast für die Außenlackierung hast.? Gruß, Danny

[26] Benjamin schrieb am 02.11.17 10:09 Uhr

Hallo Danny, Danke für das Lob. Das Verkehrsrot ist lösungsmittelhaltiger 2K-Autolack in seidenmatt, den ich über das Internet bezogen habe. Ist zwar eine riesen Sauerei, aber nichs Anderes hält und deckt so gut bei so geringer Schichtstärke. Die anderen Farben sind normale Humbrol- und Revell-Farben. Als Lichtgrau nehme ich zum Beispiel immer Revell 371, das es sowohl als Enamel als auch als Sprühdose gibt. Gruß Benjamin

[27] Klaus schrieb am 20.12.17 16:54 Uhr

Hallo Kollegen Modellbahner! Den Umbau Fliegenklatsche probiere ich auch gerade. Ich habe mein Sieb am hinteren Ende abgeflext und durch einen doppelten Kabelverbinder durchgesteckt, danach die vier Schrauben wieder angezogen und an das Edelstahl- Sieb befestigt.Den Kabelverbinder umgedreht anstelle der angeschraubten Fliegenklatsche einfach nur zwischen den beiden Befestigungsschrauben aufgesteckt.Beim zuschrauben der beiden Griffseiten wird das Sieb fest. Den Kabelverbinder gibt es in verschiedenen Größen zu kaufen ,( ich meine Kabelverbinder für das Befestigen von Kabel bei Lampen etc.) Ich werde auch zwecks besserer Stromleitung etwas Salzwasser im Holzleim einführen. Viel Spaß noch bei Dieter Modellbahn! LG Klaus

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