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Update für die Schwarzwaldbahn - Zugvorstellung


12.03.25 17:12

Als nächster Zug nach dem Triebzug BR 628/928 sollte meine Schwarzwaldbahn nach 12 Jahren ein größeres Update bekommen. Schon bei der Zugvorstellung im Jahr 2012 hatte ich angemerkt, dass noch die ein oder andere Verbesserung an dem Zug vorgenommen werden müsse. Aber dann widmete ich mich erst einmal anderen Themen.

Nun aber war es so weit und konnte losgehen.

146.2 von Trix als Zuglok der Schwarzwaldbahn

Wie seit mehr als einem Jahrzehnt geplant, habe ich die Zielanzeige der Lok auf gelbgrüne LEDs umgerüstet, da die orangefarbene Beleuchtung nicht vorbildgerecht war und auch nicht zum Rest des Zuges passte.
Außerdem habe ich die Werbebeschriftung der Lok ausgetauscht und nun eine „echte“ Schwarzwaldbahn-Lok daraus gemacht mit Reklame für den Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad und dem passenden Taufnamen „Triberg“. Interessanterweise hat sich zwischenzeitlich auch Piko genau diese Lok (146 236-5) zum Vorbild genommen, allerdings ist das daraus entstandene Hobby-Modell 59149 weniger detailliert als die hier gezeigte Trix-Lok.
Auch die Decal-Drucktechnik hat sich weiterentwickelt und die Farben im UV-Druck sind nun viel brillanter und decken deutlich besser als bei den ersten Nassschiebebildern, die ich noch mit Tinte drucken ließ.

Das Lokgehäuse wird mit Nassschiebebildern versehen

Meine Befürchtung, die Beleuchtung der Zielanzeige am Steuerwagen von Hobbytrade könnte teilweise defekt sein, hat sich nicht bewahrheitet. Viel mehr ist es so, dass die Lichtverteilung leider sehr ungleichmäßig ist und daher je nach Blickwinkel die hälfte der Anzeige unbeleuchtet erscheint.

In der Zwischenzeit hatte ich einmal einen vierten Wagen besorgt, da auch im Original die Züge verlängert wurden. So macht der Zug einen besseren Gesamteindruck. Auch in diesen vierten Wagen musste nun also noch ein Tams FD.R Decoder eingebaut werden, um die Innenbeleuchtung schalten zu können.

Beim Vorbild sind die Innenräume einiger Wagen mit einer sehr kaltweißen, schon ins blaue tendierenden LED-Beleuchtung ausgestattet. Diese wird gerne als „OP-Beleuchtung“ bezeichnet aufgrund der Ähnlichkeit zur Illuminierung von Operationssälen. Wer einen Schwarzwaldbahn-Zug bei Dunkelheit betrachtet, sieht meistens einen oder zwei OP-Wagen mitlaufen. Diesen Anblick wollte ich auch bei meinem Zug umsetzen. Im Modell ist die von Hobbytrade vorinstallierte Beleuchtung ohnehin schon recht kaltweiß. Verstärkt wird dieser Effekt durch die komplett hellblaue Gestaltung der Sitze. Zunächst hatte ich überlegt, die LEDs der Beleuchtung zu tauschen, das wäre jedoch recht aufwändig geworden. Statt dessen habe ich mich dazu entschieden, die LEDs auf der Unterseite mit orangefarbenem bzw. blauem Edding-Stift abzudecken, um einen wärmeren bzw. kälteren Farbton zu erreichen. An den Seiten leuchten die LEDs weiterhin neutral weiß. Diese Anpassung lässt sich sehr schnell und einfach umsetzen und lässt sich je nach gewünschter Stärke des Effekts nachträglich noch anpassen, indem man Farbe hinzufügt oder auch wieder entfernt.

Wagen mit blauer OP-Beleuchtung in Vorbild und Modell

Auch die farbliche Gestaltung der Inneneinrichtung hilft dabei, dass das Wageninnere fortan weniger kalt wirkt. Dazu habe ich die Armlehnen in hellbeige und die Kopfstützen in dunkelblau lackiert, was erfreulich schnell erledigt ist. Im Oberdeck des 1./2.-Klasse-Wagens waren ausschließlich dunkelblaue Sitze montiert, auch in der zweiten Klasse. Diese mussten ein hellblaues Polster bekommen. Die Sitze der ersten Klasse dagegen wurden mit weißen Kopfkissen versehen.

Demontierter Wagen mit Reisenden

Insgesamt etwa 150 Reisende der Preiser Exclusiv Serie haben in den vier Wagen Platz gefunden. Dabei wurde neben der Gestaltung lebendiger Szenen vor allem auf die Mehrzweckbereiche der einzelnen Wagen besonderes Augenmerk gelegt: Radfahrerinnen und Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollator oder Kinderwagen wurden über den Zug verteilt und dürfen nun mit der Schwarzwaldbahn mitfahren.

Preiser-Figuren im Wagen

Als besonderes Highlight (im Wortsinne) hat eine Preiser-Figur einen eigenen Laptop bekommen. Diesen habe ich aus transparenten Kunststoff-Platten gebaut und lackiert. In dem Tisch, auf dem der Laptop platziert wurde, habe ich eine SMD-LED versteckt, die Display und Tastatur von unten beleuchtet. Mit ca. 4 mm Größe handelt es sich hierbei vermutlich um eines der kleinsten Notebooks mit funktionsfähiger Display- und Tastaturbeleuchtung.

Reisender mit beleuchtetem Laptop

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